Streuobstbestand verjüngt – Baumpaten willkommen

Unsere Absichtserklärung am „Streuobstabend“ im Herbst 2013 und bei der Schnittunterweisung im Januar zur Verjüngung des Obstbaumbestandes im Roßrain ließen wir schnell Taten folgen: Kürzlich wurden von den Tennisplätzen bis hinter die drei Linden vom OGV 20 junge Hochstämme unterschiedlichster Apfel- und Birnensorten neu gepflanzt.

 

Treiber und Organisator dieser aufwändigen Aktion war unser 2. Vorsitzende Hermann Däuble, der sich mit Feuereifer der Sache annahm. Gut, dass er sich bei den Vorbereitungen und am Pflanztag selbst auf zahlreiche Helfer verlassen konnte, die ihn tatkräftig und gerne unterstützten. Schließlich galt es, für die neuen Bäume teilweise die Vorgänger zu roden, die Stumpen zu fräsen, Baumgruben auszuheben, auszupflocken, Wühlmauskörbe zu basteln und alle weiteren Arbeitsschritte bis hin zum Schnitt, dem Angießen, der Düngung und dem Mulchen zeitnah umzusetzen. Dafür Hermann und allen Beteiligten ganz herzlichen Dank!

 

Ein herzliches Dankeschön erhielten wir auch von Vertretern der Stadtverwaltung und von Ortsvorsteher Theo Mayer, die unsere Pflanzaktion auf den städtischen Wiesen ausdrücklich begrüßten und für zukunftsweisend halten. Abgerundet wurde die Maßnahme, für welche wir zu tollen Konditionen die Bäume je zur Hälfte über die Stadt und die Hochdorfer Landschaftsgärtnerei Messerle bezogen haben, am ersten Samstag im April, als Hermann Däuble und Werner Hohensteiner im Roßrain fünf weitere Nistkästen aufgehängt und auch gleich katalogisiert hatten. Auch dafür merci vielmals!

Baumpaten willkommen

Letztendlich war diese Aktion nicht nur mit viel ehrenamtlichen Engagement, sondern auch mit nicht unerheblichen Kosten verbunden. Keine Frage, wir setzen die Erlöse aus unseren Veranstaltungen und die Mitgliedsbeiträge gerade für solche „Kerngeschäfte“ unseres Vereins besonders gerne ein. Trotzdem freuen wir uns auch über Einzelpersonen oder Unternehmen, die uns bei der Sicherung des Streuobstbaus für die nächste Generation unterstützen wollen. Dazu bieten wir Patenschaften für die jüngst gepflanzten Bäume an. Privatpersonen, die eine solche übernehmen und den Obstertrag selber verwerten wollen, können sich einen Baum von den Tennisplätzen bis zur Landesstraße L 1152 dafür aussuchen. Für Firmen, die unsere Bestandspflege ebenfalls gut heißen und uns unterstützen wollen, haben wir an die Neupflanzung auf der anderen Seite östlich der L 1152 gedacht. Dort müssen sie sich auch nicht um die Obstverwertung kümmern.

Für die Patenschaften bitten wir bei Privatpersonen um einen einmaligen Betrag von 40 Euro (Nicht-OGV-Mitglieder 60 Euro) und für Unternehmen von 100 Euro. Darin enthalten ist neben dem bereits gepflanzten Baum auch der Erziehungsschnitt in den ersten fünf Jahren durch unsere Fachwarte (ebenfalls an Euch ein herzliches Dankeschön!), die Nennung aller Paten auf einer großen Tafel und ein kleiner Ständerling bei der Enthüllung dieser Patenschaftstafel im Beisein aller Spender und ehrenamtlich Tätigen.

Sie haben Interesse an einer Patenschaft?

Dann einfach unseren ersten Vorsitzenden Rüdiger Leib kontaktieren. Telefon: 52133. Er freut sich auf viele Anrufe!