Monats-Archive: Mai 2012

Nachmittagsveranstaltung am 22. Juni Wildkräuter erkennen und verarbeiten

Etwas ganz Besonderes haben wir am Freitag, den 22.6.2012 für Sie/Euch im Angebot: Da zeigt uns die Kräuterpädagogin und Diplom-Agraringenieurin Evelyn Kletti, wo es denn in Roßwälden welche Wildkräuter gibt, wie sie zu erkennen sind und wie sie verarbeitet werden können.

Dazu treffen wir uns um 15:00 Uhr auf dem Parkplatz vor der TGV-Turnhalle. Gemeinsam gehen wir dann auf „Wildkräuterexpedition“ und erfahren dabei, wo es was zu holen gibt.

Dass die Sachen auch tatsächlich schmecken, beweist uns die erfahrene Kräuterexpertin dann im zweiten Teil. Da verarbeiten die TeilnehmerInnen im evangelischen Gemeindehaus gemeinsam mit ihr die gefundenen Kräuter zu leckeren Dips, z.B. als Gaumenschmeichler für Gerichte vom Grill. Klar, dass diese Köstlichkeiten im Anschluss auch mit frischen Backwaren verkostet werden.

Anmeldungen dazu nimmt ab sofort Rüdiger Leib unter Telefon 52133 entgegen. Wir erheben keine Teilnehmergebühr, freuen uns aber über jeden freiwilligen Obolus. Achtung: Die Teilnehmerplätze sind begrenzt!

Diesen Nachmittag, auf den wir uns schon sehr freuen, veranstalten wir gemeinsam mit der Evangelischen Kirchengemeinde Roßwälden-Weiler.

Blütenfest 2012 – Ein Rückblick

Was hatten wir für ein Glück! Zwischen zwei eher mäßigen Wetterfronten gab es um den Muttertag herum in diesem Jahr nur wenige stabile Tage ohne Kapriolen. Und das waren die Tage unseres Blütenfestes!

Noch in der Nacht zum Samstag hatte uns eine Windböe zwei Zelte demoliert und auch die ersten Arbeiten am Morgen waren noch mit einer kurzen Dusche von ganz oben geprägt. Doch dann kam die trockene Phase des Wochenendes und die hielt ja dann das ganze Fest über an.

Vielleicht lag das ja an den honorigen Gästen, mit denen wirr unser Fest eröffnen durften: Gemeinderat samt Schultes und Förster machten an diesem Samstag eine Waldbegehung und kehrten zum Abschluss in der Halde ein.

Allzu lange waren sie aber nicht die einzigen Gäste. Trotz nicht gerade sommerlicher Celsiusgrade und trotz DFB-Pokalspiel fanden viele weitere Besucherinnen und Besucher den Weg auf`s Festgelände. Und alle wurden sie gut unterhalten – kulinarisch und musikalisch. Für letzteres sorgte Dirk Streubel auf seiner „Hänger-Bühne“. Er verzückte zunächst die ganz kleinen und anschließend die größeren und ganz großen Gäste mit seinem musikalischen Repertoire. Um 23 Uhr machten wir dann pünktlich die Schotten dicht und gegen Mitternacht war der Festplatz so gut wie geräumt. Schade nur, dass immer mehr von den späteren Gästen vor allem ihren Alkohol selber mitbringen und regelmäßig vergessen, das Leergut mitzunehmen und sachgerecht zu entsorgen. Da wirft man es doch einfacher in den Bach oder in die umliegenden Wiesen…!

Ideales Festwetter bestimmte dann den Muttertag. Und so strömten auch schon bald die ersten Gäste mit oder ohne Mutti in unsere Zeltstadt und hatten eine nette Zeit bei uns. Es gab wieder gepflegtes aus Küche und Keller und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für junge und jung gebliebene Gäste.

Das diesjährige Blütenfest war sehr gelungen. Dafür ganz herzlichen Dank an alle Helferinnen und Helfer, die in irgendeiner Form zum Gelingen des Wochenendes beigetragen haben: Auf- und Abbauhelfer, „Vesperdienst“, die Arbeitsteams während des Festes, Kuchenfrauen, GestalterInnen des Rahmenprogramms, und und und…!

Auf dem Blütenfest gefunden:

Eine dunkle Umhängetasche. Näheres dazu unter Telefon 3825 bei Familie Däuble.

Ein Schlüssel. Nähres dazu im Fundbüro des Ebersbacher Rathauses.

OGV-Lehrfahrt am 14. Juli – jetzt anmelden!

Unsere Lehrfahrt am 14. Juli führt uns dieses Mal zunächst ins Fränkische Seenland nach Dennenlohe. Der dortige Schlosspark ist der größte Rhododendronpark Süddeutschlands und ein Botanischer Garten mit über 16 Hektar Ausbreitung und drei verschiedenen Parkteilen.

http://www.dennenlohe.de/de/park

Der Schlossherr selber, Baron von Süsskind, lässt es sich nicht nehmen und zeigt uns persönlich die schönsten Teile der Anlage.

Nach dem Mittagessen und weiterer freier Zeit auf dem Gelände fahren wir in das geschichtsträchtige Dinkelsbühl. Kompetente Stadtführer zeigen uns den historischen Stadtkern und erzählen viel Wissenswertes und spannende Geschichten über dieses Juwel des Mittelalters.

Die Abendeinkehr findet auf dem Rückweg im Kellerhaus bei Aalen statt, in Roßwälden werden wir bis gegen 21:00 Uhr zurück sein. Start zu dieser kurzweiligen Ausfahrt ist um 7:00 Uhr am Waaghäusle in Roßwälden.

Der Preis für diese Ausflug beträgt 30 Euro. Darin enthalten ist die Fahrt sowie sämtliche Eintritte und Führungen. Für Kinder und Jugendliche werden 20 Euro berechnet.

Anmeldungen sind ab sofort bei Rüdiger Leib (Telefon 52133) möglich. Achtung: Die Plätze sind begrenzt!

8 Sorten freie Bäume in der Obstanlage zu verpachten

Wir haben derzeit in der Obstanlage einige Obstbäume günstig zu verpachten. Es handelt sich dabei um die Sorten „Glockenapfel“, „Goldparmäne“, „Jonagold“, „Jonathan“, „Braeburn“, Berlepsch, „Idared“ und „Topas“.

 

Interesse? Dann bitte bei unserem 2. Vorsitzenden Hermann Däuble unter 3825 melden.

Vogelkundlicher Rundgang – ein Rückblick

Pünktlich um 6.30 Uhr trafen sich am letzten Sonntag 17 Frühaufsteher (darunter überwiegend Frauen!) am Mahdsteigle, um mit dem Vogelkundler Johannes Mayer die Welt der gefiederten Artgenossen rund um Rosswälden zu erkunden. Leider kam als 18. Gast aber auch um 6.30 Uhr ebenso pünktlich der große Regen. Zwar machten sich die Unentwegten trotzdem auf den Weg, ähnlich viele unterschiedliche Vogelstimmen wie in den letzten Jahren waren aber nicht herauszuhören. Das deshalb, weil Vögeln bei so tristem Wetter die Lust auf`s Zwitschern schnell vergeht und durch das Geplatsche der Regentropfen auf Regenjacken, Schirme und Blattwerk sehr viele Nebengeräusche die Hörorgane ablenkten.

 

Dafür gab Johannes sehr viel anderes Wissenswerte aus der Vogelwelt zum Besten:

 

  • Ein gelber Schnabel heißt noch lange nicht, dass es sich immer um ein Amselmännchen handelt. Auch bei der holden Amselweiblichkeit kann sich der Schnabel im hohen Alter (ca. 5 Jahre) gelblich verfärben.
  • Die Mönchsgrasmücke lebt vor allem im Unterholz und im Gebüsch. Interessant, dass sich vor rd. 40 Jahren einige davon auf dem Weg ins Winterquartier verflogen hatten und statt im warmen Süden in England landeten. Dort werden sie seitdem angefüttert, die Schnabelform der „Engländer“ mutiert schon kräftig Richtung Körnerpicker.
  • Apropos anfüttern: Die Winterfütterung bei uns macht aus pädagogischer Sicht gewiss einen Sinn. Grundsätzlich überleben aber auch ohne unsere Unterstützung genügend Vögel, um die Natur und ihre jeweilige Art im Gleichgewicht zu halten.
  • Einfach mal was anderes probiert haben vor rd. 10 Jahren ein paar Ringeltauben. Statt weiterhin im Wald zu leben, riskierten sie den Umzug in bewohnte Gebiete. Sie haben diesen Schritt wohl nicht bereut, denn diese Vogelart verstädtert immer mehr.
  • Zugvögel legen ein Mal pro Jahr im Schnitt vier Eier, ganzjährig bei uns bleibende Zeitgenossen wie z.B. die Blaumeise brüten drei bis vier Mal jährlich jede Menge Eier aus. Wichtig: Nicht jedes gelegte Ei ist auch befruchtet.
  • 80 Prozent aller Vogelkadaver sind innerhalb von zwei Tagen restlos verschwunden (also von der Tierwelt mit Haut und Feder aufgefressen). Gänsegeier, die sich von den französischen Sevennen aus langsam auch bei uns ausbreiten, vernichten Aas übrigens nur dann, wenn es tatsächlich eine Tierform hat. Mit einem kleinen Stückchen geschnittenem Fleisch dagegen lassen sie sich nicht locken.
  • Wenn immer die gleiche Vogelart an der selben Stelle ihr Nest baut, heißt das nicht, dass es sich dabei immer um das selbe Pärchen handelt. Das liegt nur daran, dass jede Vogelart ihre optimalen Rahmenbedingungen für den Nestbau sucht, findet und nutzt.
  • Ob Elstern und andere Vogelarten in letzter Zeit überhand nehmen, ist schwer zu sagen. Dazu ist es wichtig zu wissen, wie groß die Zahl einzelner Arten vor der Jagdfreigabe war.
  • Wer im Mai kein Rotkehlchen singen hört, hat nichts an den Ohren. Die brüten jetzt schon und singen deshalb nur bis in den März hinein.
  • Ein ganz besonderes Nest sucht sich der Waldbaumläufer: Er brütet seine Eier unter abgeplatzten Baumrinden aus.
  • Mauersegler sind nur zum Brüten auf den Füßen. Ansonsten sind sie Tag und Nacht in der Luft unterwegs und schlafen sogar in der selbigen.
  • Wenn plötzlich der ganze Wald oder die Streuobstwiese in einem einheitlichen Gezwitscher erschallt, dann hat er wieder funktioniert: Der artenübergreifende Warnruf, der einen Feind aus der Luft oder eine Katze auf Nahrungssuche ankündigt.

 

Kein gutes Wetter heißt also nicht zwingend auch keine gute Bildung. Wir jedenfalls gingen hoch gebildet und sehr zufrieden nach Hause. Dafür Johannes Mayer ganz herzlichen Dank!

Einladung zum Blütenfest 2012

37.

Blütenfest

Roßwälden

„In der Halde“

12. + 13. Mai 2012

Samstag:

  • 17:00 Uhr: Festbeginn
  • 19:30 Uhr: Musikalische Unterhaltung mit Dirk Streubel
  • Barbetrieb
  • Festende um 23:00 Uhr!

 

Sonntag:

  • 11:00 Uhr: Festbeginn
  • Tolles Kinderprogramm

Für Speis und Trank ist bestens gesorgt!

Veranstalter: OGV Roßwälden e.V.

 

 

Zukünftige Events

Okt
14
Sa
10:00 Herbstaktion 2017 @ Parkplatz am Friedhof
Herbstaktion 2017 @ Parkplatz am Friedhof
Okt 14 um 10:00 – 11:00
Am Samstag, den 14. Oktober, liefert die „Mühle Sting“ zwischen 10 Uhr und 11 Uhr wieder Waren für unsere Sammelbesteller auf den Friedhofs-Parkplatz an. Besteller der letzten Aktionen und Neumitglieder finden demnächst ein Bestellformular in[...]