Aktuelles

Wir trauern um

Wir trauern um

Hans Merz

Unser ehemaliger Ortsvorsteher verstarb am 14. Oktober 2017 nach langer Zeit mit gesundheitlichen Einschränkungen im Alter von 88 Jahren.

Sein halbes Leben lang war er Mitglied unseres Vereins, viele Jahre davon als Teilnehmer an unseren Veranstaltungen und Ideengeber. Immer ließ er uns spüren, dass unsere Anliegen auch seine waren.

Hans Merz wird auch nach seinem Tod seinen Platz in unserem Verein haben.

Die Vereinsleitung

Martin Mayer ist Träger des Bürgerpreises

Martin Mayer ist Träger des Bürgerpreises

Mit Freude und voller Hochachtung haben wir die Ehrung von Martin Mayer mit dem diesjährigen Bürgerpreis der Stadt Ebersbach vernommen. Martin hat diese besondere Auszeichnung mehr als verdient. Sein jahrzehntelanger Einsatz für ein gleichberechtigtes Miteinander von Mensch und Natur ist beispielhaft und hat ihn als Menschen geprägt. Auch wir haben daran teilnehmen dürfen. Durch ihn haben viele Kinder und Jugendliche den „Draht“ zur Natur bekommen und pflegen diesen noch heute. Und was wäre der OGV ohne sein Engagement um die Herbergen vieler Vogelarten? Eine Antwort darauf wissen wir nicht wirklich; nur soviel: Ohne seine Bemühungen um unsere Nistkästen wären viele gefiederte Gäste auf unseren Streuobstwiesen schon lange auf und davon oder erst gar nicht eingezogen.

Lieber Martin, danke, dass du Dein großes Wissen und den Blick für die Natur nicht nur innerhalb Deiner Familie, sondern auch an uns alle, vor allem aber an nachfolgende Generationen erfolgreich weitergegeben hast.

Herzlich Glückwunsch zum Bürgerpreis – Du hast ihn Dir verdient!

Ebenfalls verdient haben ihn sich auch weitere Mitglieder unseres Ausschusses und Vereins, die sich in der Ebersbacher Flüchtlingshilfe auf vielfältige Weise sehr engagieren und zur Integration von Menschen einsetzen, die in ihrem -teilweise noch sehr jungen- Leben viel Leid erfahren und überstehen mussten. Auch ihnen gilt unser Respekt für die ehrenamtliche Arbeit und unser Glückwunsch!

Wenn Menschen an ihre Grenzen gehen…

Wenn Menschen an ihre Grenzen gehen…

…kann das ganz schön anstrengend sein, aber auch sehr informativ und gesellig. Von allem etwas genossen haben rund 30 Roßwälder Bürgerinnen und Bürger, als sie am Samstag, den 14. Oktober, tatsächlich an ihre Grenzen gingen – an die Grenzen ihres wunderbaren Wohnorts.

Bei stahlblauem, wolkenlosen Himmel und herrlichem Sonnenschein, also bei so richtig kitschigem Postkartenwetter und Temperaturen wie im Hochsommer führte uns Heiner Stohrer von der OGV-Blütenhütte dieses Mal über die südliche Gemarkungsgrenze von Roßwälden. Waren auf den Äckern am Übergnang nach Hochdorf und in den Landkreis Esslingen zuerst noch keine Grenzsteine zu sehen, sprossen diese später in bewaldeter Umgebung förmlich aus dem Boden. Oft von Moos überwachsen oder im Gestrüpp versteckt, zeigten sie uns dann doch die Grenzen auf – die nach Hochdorf, später, nach so manchem Pirschweg und Zick-Zack-Lauf auch die nach Wellingen und nach Schlierbach.

Und an vielen Stellen gab es auch ganz viel zu erzählen. Einiges Grundsätzliches, z.B. dass die Roßwälder Gemarkung knapp 600 Hektar umfasst, aber auch viel Spezielles. Beispielsweise, dass es viele Roßwälder Landwirte gab und noch einige gibt, die auch außerhalb der Gemarkung Flächen bewirtschaften und deshalb „Auswärter“ genannt werden. Dass der ehemalige Bauunternehmer Kaller einst an der Markungsgrenze zu Hochdorf ein Biotop eingerichtet hatte und dieses ein beliebtes Ziel von Kindergarten- und Grundschulausflügen sowie von Waldweihnachten war. Interessant auch zu wissen, dass die Roßwälder Zementöfen hinter dem Haldenweg mit Material aus dem Steinbruch in der Senke nach Wellingen erstellt wurden und dass Roßwäldern bei Heirat ein etwa 3 Ar großes Stückle zur Bewirtschaftung übertragen wurde – freilich nicht immer unbedingt in Dorfnähe.

Für viele neu waren auch die Tatsachen, dass durch den Zwickerhof die Gemarkungsgrenze von Schlierbach führt und dessen Betreiber ihre Gebühren und Steuern deshalb an die Nachbargemeinde abführen müssen. Eigentlich sehr schade. Sehr schade auch, dass heute unsere „Stadtpolizisten“ Anlieger „nerven“, die über das Wegle am Tennisplatz ein paar Meter Strecke nach Hause sparen wollen. Schließlich war diese schmale Straße bis Anfang der 60iger Jahre die Hauptverbindung nach Schlierbach und sogar mit regelmäßigem Busverkehr uber den Hungerberg ausgestattet.

Nach dieser Flut von neuen Eindrücken war es selbstverständlich, dass es auch nach dem Ende des ausgedehnten Spaziergangs noch viel zu bereden gab. Der ideale Ort dafür war die Scheune von Else und Hermann Däuble, in der wir bei leckeren Getränken und rustikalem Vesper noch lange sitzen und schwätzen durften. Euch beiden dafür ein herzliches Dankeschön. Ein solches natürlich auch an unseren Heiner Stohrer, der uns mit Wissen und Witz einen tollen Nachmittag schenkte. Dabei wurde er unterstützt von zahlreichen Roßwälder Granden, die uns ebenfalls viel zur Geschichte unseres wunderbaren Dorfes zu erzählen wussten.

Obst- und Gartenkalender 2018

Obst- und Gartenkalender 2018

Wie jedes Jahr haben wir auch für 2018 wieder ein Kontingent der beliebten LOGL-Sonderausgabe des Obst- und Gartenkalenders aus dem Ulmer-Verlag gekauft.

Wie immer enthält dieser wieder viele Tipps und aktuelle Informationen zu Obst, Gemüse und Zierpflanzen. Monatliche Gartenplaner, Saat-, Pflanz- und Erntetabellen sind darin ebenso aufgeführt wie die Aussaattage nach Mondphasen, leckere Rezeptideen und viel Platz für eigene Eintragungen -Tag für Tag.

Der Obst- und Gartenkalender 2018, übrigens auch ein attraktives Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk, ist ab sofort zum Sonderpreis von sieben Euro bei Getränke Mantz, Lerchenweg 17, in Roßwälden käuflich zu erwerben. Das Kontingent ist begrenzt!

Saftpressen mit den Kids fällt aus

Saftpressen mit den Kids fällt aus

 

Die leeren Bäume sind der Grund dafür, warum wir das für den 23. September angedachte Saftpressen mit unseren Roßwälder Kinder und Jugendlichen absagen müssen. Es macht

Jetzt wissen wir`s: Sommerschnitt macht Sinn

Wochentag, Uhrzeit und die Sommerferien waren vielleicht einige Gründe dafür, dass uns vor allem jüngere Teilnehmer fehlten. Dennoch konnte unser erster Vorsitzender Rüdiger Leib am letzten Freitagnachmittag knapp 20 Herrschaften begrüßen, die sich für unseren Sommerschnitt im Arboretum an der Grundschule interessierten.

„Im Prinzip“, so „Schnittmeister“ Helmut Fuchs, „gelten auch für den Sommerschnitt die gleichen Regeln wie im Winter“. Und obwohl viel Laub die Schnittmaßnahmen erschwert, macht eine Korrektur von Ende Juni bis Anfang August durchaus Sinn: Die Konkurrenztriebe bzw. starken Wasserschosse (wertvolle Edelreiser!), die senkrecht aufstreben, müssen zugunsten der Triebe mit flachem Winkel entfernt werden. Dort bilden sich dann vermehrt die erwünschten Blütenknospen für`s nächste Jahr. Für den Fall allerdings, dass ein Baum nur mit wenigen einjährigen Trieben garniert ist, können schwache Wasserschösslinge auch stehen bleiben. Und überhaupt gilt im Sommer noch mehr als im Winter: Nicht zu kahl schneiden, Sonnenbrand könnte sonst dem Baum ziemlich schaden!

Nach diesen Ausführungen mussten wir den praktischen Teil allerdings Hals über Kopf beenden. Starkregen und Gewitter ließen uns unter das Vordach der Grundschule eilen. Dort wurde dann noch viel über das Gehörte und Gesehene diskutiert. Und der zweite Teil wäre auch bei gutem Wetter zu kurz gekommen: Das Auspflücken von Ästen, damit sich die verbleibenden Früchte kräftiger entwickeln, größer und auch aromatischer werden, konnte uns Helmut Fuchs leider nicht zeigen. Wie auch, wenn nur ein einziger Apfel auf dem mächtigen Baum hängt?

Na ja, vielleicht dann im nächsten Jahr!

 

Neue ????

OGV Roßwälden e.V.

 

Neue „Einnahmequelle“ dank Werner Kolbus

Es gibt immer mal wieder Situationen, in denen ein Spendenkässle für freiwillige Gaben ganz gut wäre, vor allem bei unseren Veranstaltungen und kostenlosen fachlichen Weiterbildungen. Bisher haben wir uns da immer mit Improvisationen beholfen: Mal eine Pappschachtel, mal ein Umschlag, usw.

Diese Zeiten sind jetzt vorbei!

Unser langjähriges Mitglied Werner Kolbus hat sich erbarmt und uns eine richtige Spendenkasse gebastelt, nein, geschreinert! Und wie es sich für einen OGV gehört, hat er dafür die Form eines Apfels gewählt.

Wir alle danken Werner ganz herzlich für dieses tolle Stück und wünschen uns, dass wir es häufig leeren müssen, weil es schon wieder voll ist…

Lieber Werner, nochmals vielen Dank dafür für Deine Idee und die viele Arbeit!

PS.: gerne hätte ich hier ein Bild eingefügt,aber ? Admin

OGV-Ausflug 2017

OGV-Ausflug: Gelungener Streifzug über die Schwäbische Alb

„Leider schon vorbei“,“ herrlich“,“ total interessant“ – das waren nur einige der begeisterten Kommentare unserer Teilnehmer am diesjährigen OGV-Ausflug, als sie letzten Samstag in Roßwälden wieder aus dem Bus ausstiegen und viele neue Eindrücke mit nach Hause nahmen.

Bei idealem Reisewetter steuerten wir zunächst den Blautopf an, noch immer ein beliebtes Ausflugsziel mit Postkartenidylle und gar nicht weit weg von uns. Der kleine See selber, die Klosteranlage, die liebevoll sanierte Altstadt und die informativen Museen machen Lust auf einen weiteren, intensiveren Besuch Blaubeurens. Uns selber bleiben von diesem Abstecher vor allem die vielfältigen Fähigkeiten und harten Arbeitsbedingungen eines Hammerschmieds im Mittelalter in Erinnerung und wie schön es sein kann, direkt am Blautopf bei leckerem Essen, Trinken und Sonnenschein pur einfach mal die Seele baumeln zu lassen.

Apropos Entspanntheit: Einen solchen Eindruck hinterließen auch die Büffel der Familie Rauscher bei Ödenwaldstetten. Die ersten Exemplare 2005 Siebenbürgen und Russland eingeführt, gehören  die mittlerweile weit über 100 Tiere schon lange zum gewohnten Bild „dort droben uff dr Alb“. Die großen „Sensibelchen“ fühlen sich bei uns im Ländle offensichtlich richtig wohl und sorgen für viel Abwechslung. Vor allem bei der Käseherstellung (Albmozzarella) und letztendlich auch als weitere Variante beim Wurst- und Fleischverzehr.

Wurden unsere Ohren von den Eheleuten Rauscher von der Albkäserei auf ihrem Heidäcker Hof mit Alphornklängen bei der Ankunft und Abfahrt überrascht, waren in Glems durch die Eheleute Dürr und Herrn Klatt ganz andere Sinne beansprucht: Als Willkommensgruß gab`s dort im Obstbaumuseum leckeren Most – wunderbar klar, klassisch oder mit Fruchtbeigaben veredelt. Die Führung durch das Dank liebevoller und aufwändiger ehrenamtlicher Arbeit weniger Enthusiasten wunderbar aufbereitete Museum war eine beindruckende Reise durch die obstbauliche Geschichte unserer schwäbischen Heimat. Respekt!

So war nach einem zünftigen Museumsvesper und der kurzen Heimreise ein schöner Tag viel zu schnell vorbei. Ein Tag, den die Organisatoren anfangs mit einem weinenden und einem lachenden Auge antraten: Weinend, weil doch nicht ganz so viele Menschen wie erhofft am Ausflug teilnahmen, lachend, weil es dieses Mal immerhin ein paar (wenige) mehr waren, als noch im letzten Jahr. Spätestens jetzt am Wochenende können diejenigen, die dabei waren, den Daheimgebliebenen beim Dorffest erzählen, was sie alles versäumt haben und wie schön und abwechslungsreich unsere OGV-Ausflüge sind.

Treue Gäste retten Blütenfest-Bilanz

Treue Gäste retten Blütenfest-Bilanz

Nein, eine Absage kam für die Macher des Blütenfestes nie in Frage – trotz der unwirtlichen Wetterprognosen für das Muttertagswochenende. Und letztendlich hatten sie mit ihrem Durchhaltewillen alles richtig gemacht. Zwar waren die Auf- und Abbautage deutlich schöner als die beiden Festtage, aber es gibt auch Dinge, auf die Verlass ist; z.B. unsere treuen Besucher!

Diese kamen unbeeindruckt von den dunklen Wolken über Hochdorf (und Stuttgart), sowohl am Samstag, als auch am Sonntag in den wenigen regenfreien Stunden in Scharen auf die Festwiese in der Halde und feierten zusammen ein tolles Fest.

Am Samstag war die Wiese schon bald reichlich bevölkert und die Stimmung wie an einem lauen Sommerabend. Dirk Streubel heizte mit neuen Songs und neuen Interpretationen beliebter Gassenhauer mächtig ein. Und das auch, als schon bald der große Regen kam. Dieser war aber auch kein Problem für unsere Gäste, die sich einfach in die „Kamelzelte“ zurückzogen und dort mächtig zusammenrückten. Wem es dann dort doch zu feucht wurde, feierte in unserer Bar fröhlich weiter.

Auch am Sonntag ließen sich unsere Blütenfest-Fans nicht zweimal bitten. Um die Mittagszeit und am frühen Nachmittag waren unsere Sitzgelegenheiten drinnen und draußen gut besetzt. Mama, Papa und die Großeltern hatten an den Tischen bei leckerem Essen viel zu erzählen, der hoffnungsvolle Nachwuchs bei Kutschfahrten und Tattoosprayen richtigen Freizeitstress. Das alles ging gut, bis am Nachmittag dann wieder der Himmel weinte. Zwar hielten unsere geschätzten Gäste auch dieses Intermezzo wacker durch, neue machten sich aber bei der Nässe nicht mehr auf den Weg nach Roßwälden – verständlich.

Alles in allem war es trotzdem ein eher „verhageltes“ 42. Blütenfest. Sicher sind wir aber, dass es allen wieder viel Spaß gemacht hat und wir nicht nur von der Stimmung, sondern – unseren Stammkunden sei Dank – vielleicht sogar auch von den Einnahmen her ein gutes Fest hatten.

Ohne unsere vielen MitstreiterInnen ist eine solche Veranstaltung nicht denkbar. Deshalb danken wir allen, die von Mittwoch bis Montag für uns im Einsatz waren. Ganz egal, an welcher Stelle, ob beim Auf- oder Abbau, während des Festes an einer unserer vielen Stationen oder als KuchenspenderInnen, alle waren klasse! Dafür danken wir in Demut, denn ohne Euch allen könnten wir unser Fest „grad den Hasen geben“. Aber natürlich wünschen wir uns, dass wir alle gemeinsam wieder ein Blütenfest mit tollem Wetter von Anfang bis zum Ende haben – gewiss schon im nächsten Jahr bei unserer 43. Auflage.

Begonnen hatten wir das Blütenfest am Samstagnachmittag erstmals mit einer Veredelung. Sieben Personen verfolgten mit großem Interesse und hoch motiviert, wie Wilhelm Kress aus Sulpach zahlreiche Reiser anbrachte. Dabei kommt es vor allem auf den richtigen Anschnitt der Rinde an, ebenso auf das perfekte Einstecken des Reisers und das Verbasten und Verstreichen.

Es war beeindruckend, wie unser eingeladener Fachmann das alles zeigte und vor allem Mut machte, es selber zu probieren. Wer dazu noch Edelreiser benötigt, erkundigt sich dazu am Besten im nächsten Artikel. Wir danken Wilhelm Kress ganz herzlich für seinen Einsatz und für die vielen Fragen, die er anschließend auf der Festwiese noch beantwortete.

Edelreiser

Edelreiser

Edelreiser für folgende Sorten sind ab sofort bei Hermann Däuble erhältlich:

Roter Boskoop, Jonagold, Gewürzluiken, Florina, Melrose, Golden Delicious, Mac-Indos, James Grieve, Cox-Orange, Elstar, Tafelbirne und Williams-Christ. An Kirschenreiser sind Burlat und Dollenseppler vorrätig.

Telefonische Terminvereinbarung ebenfalls unter Telefon 3825.

Zukünftige Events

Es gibt keine bevorstehenden Veranstaltungen.